Rückblick

Ein Hund - das war schon länger ein Wunsch von uns und im zeitigen Frühjahr 2009 war klar - "jetzt ist es endlich so weit, eine Fellnase soll bei uns einziehen!"


Nun war guter Rat teuer, bei der großen Auswahl an Rassehunden. Oder sollte es doch vielleicht ein Hund aus dem Tierheim sein? Oder ein Mischling...?


Durch Zufall stieß ich beim Durchstöbern der Zeitungsannoncen unter der Rubrik "Tiere" auf das Inserat einer Elo®-Zuchtstätte, die gerade Welpen hatte.


Diese hatte jedoch keine freien Hündinnen mehr, worauf wir noch verschiedene andere Zuchtstätten besuchten. Überall wurden wir sehr freundlich empfangen und erhielten viele Informationen über die Elos®. Das Entscheidende war jedoch, dass durchweg alle Hunde uns mit ihren Wesen in ihren Bann zogen und auch meinen Mann, der anfangs noch skeptisch war, überzeugten.

 

Schnell hatten wir uns entschieden. Unser neues Familienmitglied sollte ein rauhaariges Elo®-Mädchen werden!


Nach einem Anruf bei der freundlichen Elo®-Welpenvermittlung fanden wir dann unseren „Traumhund“, der auch noch genau passend zu meinem Jahresurlaub abgabebereit war, in der Zuchtstätte „von Lichtenstein“.


Voller Vorfreude machte sich die ganze Familie auf nach Franken. Beatrice eroberte im Sturm alle Herzen und es war klar, dass das kleine, weiß-schwarze-Fellknäuel bei uns einziehen soll.


Wir tauften sie auf den Namen „Leika“.


„Ein Elo® bleibt selten allein“ diese „Weisheit“ trifft auch bei uns ins Schwarze!

 

Leika war bereits ein dreiviertel Jahr bei uns, hatte alle um ihre Pfötchen gewickelt und sich meinen Mann, der in seiner Freizeit viel draußen im Hof bastelt und arbeitet, als ihr Herzblatt ausgesucht. Sie wird deshalb auch manchmal von uns scherzhaft der „Herrle-Hund“ genannt.

Ein Spielkamerad für Leika und ein „Fraule-Hund“, das wäre jetzt noch super.

Da ich schon seit dem ersten Kennenlernen der Rasse unter anderem von der Vielfalt ihrer Fellfarben begeistert bin, sollte unsere nächste Hündin ein rotes Fell besitzen.


In der Zuchtstätte „vom Aufspringbach“ gab es im Frühjahr 2010 gleich zwei Würfe mit rothaarigen Elterntieren, bei denen auch rauhaarige Welpen zu erwarten waren.


Schon bei unserem ersten Besuch wurden wir von Bettina und ihrem Rudel sehr herzlich empfangen. Schnell hatten wir uns für ein rotes Elo®-Mädchen aus dem S-Wurf entschieden, es blieb nur noch abzuwarten ob sie auch rauhaarig werden würde, denn das kann man erst mit circa sechs Wochen sicher sagen.


Bei unserem zweiten Besuch im „Aufspringbach“, Shirina war genau sechs Wochen alt und tatsächlich eine Rauhaarhündin, waren alle Welpen, auch die etwas älteren aus den vorhergehenden Würfen, gemeinsam im Außengehege. Da kuschelte sich doch tatsächlich Quixi aus dem Q-Wurf an uns und wich meiner Tochter nicht mehr von der Seite. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht ihre „Traumfamilie“ gefunden. Mit ihren großen Ohren, ihrem kurzen lockigen Fell, ihren dunklen, sanften Augen und ihrem anschmiegsamen Wesen hat sie sich in unser Herz geschlichen.


 

Zuhause angekommen erlebten wir zwei Wochen voller Zerrissenheit, welchen der beiden Süßen wir nun mit zu uns nehmen sollten:

die kleine Rote, die von meinem Sohn bereits einen Namen erhalten hatte

oder die schöne Helle mit den roten Tupfen, die sich alle erdenkliche Mühe gegeben hatte, uns zu bezirzen???


Beim dritten Besuch war dann endlich klar - wir wagen das für uns absolut Verrückte und nehmen beide Fellnasen mit zu uns nach Hause - wir haben es nie bereut, auch wenn es am Anfang sehr viel Arbeit war und besonders ich oft  „mild“ belächelt wurde!!!